Über Verrückte Hunde

 

Verrueckte-hundeWir befinden uns im Jahr 2009, irgendwo in einer Hundehütte in Berlin-Friedrichshain. Nachdem sie sich bereits in den frühen 2000ern immer wieder über den Weg liefen, fanden sich nun Foxn, Scu, Da Kid und Geraet in der Hauptstadt wieder und gründeten die Verrückten Hunde.

Foxn und Scu für Rap, die Cutcannibalz an den 1210ern und ab dafür. Ein paar Beats von Lump & Fetter Junge, Gerät und Al Dente gepickt und die Produktionsphase für das Debutalbum konnte beginnen. Etliche Schreib- und Aufnahme-Sessions, eine viel zu lange Mischphase und insgesamt 2 Jahre später im Februar 2012 wurde »1 x 1 = 1« auf Vinyl auf der kurze Hand gegründeten gemeinsamen Plattform KeepItMovin‘ veröffentlicht. Fünf Videos zum Album, ein paar Auftritte, und schwuppdiwupp war der erste Longplayer auch schon fast vergriffen.

Während das Debüt noch sehr flippig und sportlich angelegt war und sehr viel Wert auf die Raptechnik an sich gelegt wurde, wollte man nun eine weitere Seite von sich zeigen. Schon lange stapelten sich großartige Torky Tork-Beats in der Schublade des Rudels, auf die Foxn und Scu ein paar Songs, eher dem Storytelling-Prinzip zugewandt, aufnahmen. So entstand die „Tork of the Town“-EP, die im Mai 2013 auf Vinyl über KIM erschien. Im Frühling und Sommer 2013 wurde mit dem bisher veröffentlichten Material zunehmend live geklimpert: 2 Mic`s, 4 Turnstables und irgendwie spürte man, dass man sich nun langsam als Band eingetüddelt hatte und da noch einiges gehen mehr möglich sein könnte. Euphorisiert von den Erfahrungen der letzten Monate, beschloss Scu die gute alte SP1200 wieder auszugraben und die Produktion des neuen Albums als Arranger Danger selbst in die Hand zu nehmen. Schnell die Freunde Al Dente, Geraet, Kova, Torky Tork und Mecstreem für ein paar Sessions ins Studio eingeladen und schon wurde losgebastelt. Das Motto: „Irgendwas, irgendwie, irgendwo zwischen Black Sunday und 36 Chambers – 93/94 versteht sich!“ Diese Mal lief alles ein wenig fixer und intuitiver ab: Eine recht kurze und fleischige Schreibphase, eine ziemlich zügige Recordingphase, ein paar Cuts, schnörkellose Mische von Foxn, das Master noch mal durch die Bandmaschine und gut is.

Das Ergebnis ist TOHUWABOHU,  das Album, welches neben seinen Funky-Nummern auch ein paar düstere Nummern zu bieten hat. Insgesamt ein Longplayer der für die Live-Show Affinität der Jungs konzipiert scheint.

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Foto oben: Max
Fotos unten: Sebastian Grimm

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